Meine Arbeit oszilliert zwischen arte povera, ready made und design.

Den Techniken nach arbeite ich mit Skulptur, Möbel und Siebdruck.

 

Die Klammer, die diese Bereiche verbindet, ist Struktur und Entwicklung.

In allen Dingen, die mir begegnen, interessieren mich die Kräfte, die sie zusammen halten.

Und die Kräfte, die sie weiter bewegen.

 

Bei meinen Arbeiten begegne ich dem Werden und Vergehen mit Interesse,

weil dadurch Strukturen sichtbar werden.

Das Material mit dem ich arbeite, ist oftmals menschlich genutzt und weg gelegt,

nicht offensichtlich edel oder besonders und konnte dadurch sein Eigenleben und seine geschichtlichen Codes behalten.

 

Dabei ist meine Spurensuche frei von Historismus und Romantik.

Viel mehr versuche ich mit neutralem Blick Werte zu erkennen, die oftmals nicht wahr genommen werden,

weil sie sich nicht in den Blick drängen.

Gerade bei dieser stillen Begegnung und Zwiesprache mit dem Objekt ist oft eine Tiefe zu finden, die ich mit wenigen Eingriffen sichtbarer machen möchte, jedoch ohne das Geheimnis ans Licht zu zerren.

 


 

 

 

 

 

           Wolfgang Wallner